Burg auf einen Blick
- Land
- Deutschland
- Bundesland
- Bavaria
- Ort
- Aschaffenburg
- Erste Erwähnung
- 1605
- Bauzeit
- 1605–1614
- Baustil
- German Renaissance in red sandstone
- UNESCO-Welterbe
- Nein
- Eigentum
- Free State of Bavaria
◉ TOPCASTLES · AUDIOGUIDE
Schloss Johannisburg
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Sprechtext: Einführung
Johannisburg prägt das Mainufer in Aschaffenburg mit rotem Sandstein und regelmäßigem Renaissancegrundriss. Das Schloss war Zweitresidenz der Mainzer Erzbischöfe.
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Warum besuchen?
Historische Bedeutung
Johannisburg prägt das Mainufer in Aschaffenburg mit rotem Sandstein und regelmäßigem Renaissancegrundriss. Das Schloss war Zweitresidenz der Mainzer Erzbischöfe.
Sehenswürdigkeiten
Frühe Geschichte
1605: Georg Ridinger begann den Renaissancebau.
Historischer Wendepunkt
1803: Die Zeit als kurmainzische Residenz endete.
Überblick
Ein Renaissanceschloss der Mainzer Kurfürsten
Johannisburg prägt das Mainufer in Aschaffenburg mit rotem Sandstein und regelmäßigem Renaissancegrundriss. Das Schloss war Zweitresidenz der Mainzer Erzbischöfe.
Geschichte
Ein Renaissanceschloss der Mainzer Kurfürsten
Johannisburg prägt das Mainufer in Aschaffenburg mit rotem Sandstein und regelmäßigem Renaissancegrundriss. Das Schloss war Zweitresidenz der Mainzer Erzbischöfe.
1605 bis 1614 entstand unter Baumeister Georg Ridinger ein Neubau, in den der ältere gotische Bergfried einbezogen wurde. Auftraggeber war Johann Schweikhard von Kronberg. Nach der Säkularisation 1803 änderte sich die politische Bedeutung; nach dem Übergang an Bayern nutzte Ludwig I. das Schloss.
Die vierflügelige Renaissanceanlage sollte Ordnung und Dauerhaftigkeit ausstrahlen. Johann Schweikhard von Kronbergs Schloss machte Aschaffenburg zu einer wichtigen Residenz der Mainzer Erzbischöfe und übernahm den älteren Bergfried in einen weitgehend neuen Bau. Nach der Säkularisation und dem Übergang zu Bayern änderte sich die politische Funktion. Das Schloss zeigt den Anspruch eines Fürsten des frühen 17. Jahrhunderts ebenso wie den Wandel späterer Staaten.
Johannisburg ersetzte den älteren Mainzer Kurfürstensitz in Aschaffenburg durch eine monumentale vierflügelige Renaissanceanlage. Kurerzbischof Johann Schweikard von Kronberg beauftragte Georg Ridinger, der 1605–1614 baute und den mittelalterlichen Bergfried erhielt. Symmetrische Rotsandsteinfassaden sollten die Würde des Kurfürsten zeigen. Die Säkularisation 1803 veränderte die politische Stellung, die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und der Wiederaufbau weitere Bauphasen. Das Schloss erklärt geistliche Fürstenmacht, Spätrenaissance und den Unterschied zwischen Original und Restaurierung.
Johannisburg ist mehr als eine Renaissancefassade. Die Mainzer Kurerzbischöfe gehörten zu den einflussreichsten geistlichen Fürsten des Heiligen Römischen Reiches, und Aschaffenburg war eine wichtige Nebenresidenz. Johann Schweikard von Kronberg ließ durch Georg Ridinger ein monumentales vierflügeliges Schloss aus rotem Sandstein errichten; vom mittelalterlichen Bau übernahm er den Bergfried als Zeichen der Kontinuität. Im späten 18. Jahrhundert wurden Räume klassizistisch verändert, die Säkularisation 1803 beendete die alte geistliche Herrschaft. Der Zweite Weltkrieg zerstörte große Teile der Anlage, 1964 öffneten erste rekonstruierte Schauräume. Besucher sehen daher Renaissanceanspruch, politische Umbrüche und moderne Wiederherstellung, keine unverändert erhaltene Einrichtung von 1614.
Vertiefung
Ein Renaissanceschloss der Mainzer Kurfürsten
Johannisburg prägt das Mainufer in Aschaffenburg mit rotem Sandstein und regelmäßigem Renaissancegrundriss. Das Schloss war Zweitresidenz der Mainzer Erzbischöfe.
1605 bis 1614 entstand unter Baumeister Georg Ridinger ein Neubau, in den der ältere gotische Bergfried einbezogen wurde. Auftraggeber war Johann Schweikhard von Kronberg. Nach der Säkularisation 1803 änderte sich die politische Bedeutung; nach dem Übergang an Bayern nutzte Ludwig I. das Schloss.
Die vierflügelige Anlage vereint Renaissance-Symmetrie und mittelalterlichen Turm. Kunstwerke und Korkmodelle gehören zu den Sammlungen. Wegen einer umfangreichen Sanierung sind nicht alle Ausstellungsräume jederzeit zugänglich.
Renaissance-Repräsentation mit mittelalterlichem Kern. Roter Sandstein, fast symmetrische Schlossflügel und ein geordneter Hof sollten die Würde der Mainzer Erzbischöfe zeigen. Der ältere Bergfried wurde jedoch bewusst in den Neubau übernommen. So lassen sich die mittelalterliche Wehrfunktion und die Repräsentationskultur der Renaissance am selben Ort vergleichen. Säkularisation und Übergang zu Bayern veränderten die politische Nutzung; die laufende Sanierung beeinflusst die Zugänglichkeit.
Die vierflügelige Renaissanceanlage sollte Ordnung und Dauerhaftigkeit ausstrahlen. Johann Schweikhard von Kronbergs Schloss machte Aschaffenburg zu einer wichtigen Residenz der Mainzer Erzbischöfe und übernahm den älteren Bergfried in einen weitgehend neuen Bau. Nach der Säkularisation und dem Übergang zu Bayern änderte sich die politische Funktion. Das Schloss zeigt den Anspruch eines Fürsten des frühen 17. Jahrhunderts ebenso wie den Wandel späterer Staaten.
Johannisburg ersetzte den älteren Mainzer Kurfürstensitz in Aschaffenburg durch eine monumentale vierflügelige Renaissanceanlage. Kurerzbischof Johann Schweikard von Kronberg beauftragte Georg Ridinger, der 1605–1614 baute und den mittelalterlichen Bergfried erhielt. Symmetrische Rotsandsteinfassaden sollten die Würde des Kurfürsten zeigen. Die Säkularisation 1803 veränderte die politische Stellung, die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und der Wiederaufbau weitere Bauphasen. Das Schloss erklärt geistliche Fürstenmacht, Spätrenaissance und den Unterschied zwischen Original und Restaurierung.
Johannisburg ist mehr als eine Renaissancefassade. Die Mainzer Kurerzbischöfe gehörten zu den einflussreichsten geistlichen Fürsten des Heiligen Römischen Reiches, und Aschaffenburg war eine wichtige Nebenresidenz. Johann Schweikard von Kronberg ließ durch Georg Ridinger ein monumentales vierflügeliges Schloss aus rotem Sandstein errichten; vom mittelalterlichen Bau übernahm er den Bergfried als Zeichen der Kontinuität. Im späten 18. Jahrhundert wurden Räume klassizistisch verändert, die Säkularisation 1803 beendete die alte geistliche Herrschaft. Der Zweite Weltkrieg zerstörte große Teile der Anlage, 1964 öffneten erste rekonstruierte Schauräume. Besucher sehen daher Renaissanceanspruch, politische Umbrüche und moderne Wiederherstellung, keine unverändert erhaltene Einrichtung von 1614.
Historischer Zeitstrahl
- 1605: Georg Ridinger begann den Renaissancebau.
- 1614: Der Hauptbau aus rotem Sandstein wurde vollendet.
- Spätes 18. Jahrhundert: Emanuel Joseph von Herigoyen gestaltete Innenräume klassizistisch um.
- 1803: Die Zeit als kurmainzische Residenz endete.
- 1814: Aschaffenburg kam zu Bayern; Ludwig I. nutzte später das Schloss.
- 1945: Das Schloss erlitt im Zweiten Weltkrieg schwere Zerstörungen.
- 1964: Wiederhergestellte Schauräume und gerettete Sammlungen wurden wiedereröffnet.
Architektur & Baugeschichte
Baugeschichte
Johannisburg prägt das Mainufer in Aschaffenburg mit rotem Sandstein und regelmäßigem Renaissancegrundriss. Das Schloss war Zweitresidenz der Mainzer Erzbischöfe. 1605 bis 1614 entstand unter Baumeister Georg Ridinger ein Neubau, in den der ältere gotische Bergfried einbezogen wurde. Auftraggeber war Johann Schweikhard von Kronberg. Nach der Säkularisation 1803 änderte sich die politische Bedeutung; nach dem Übergang an Bayern nutzte Ludwig I. das Schloss
Menschen & Macht
Menschen und Herrschaft
Johannisburg prägt das Mainufer in Aschaffenburg mit rotem Sandstein und regelmäßigem Renaissancegrundriss. Das Schloss war Zweitresidenz der Mainzer Erzbischöfe. 1605 bis 1614 entstand unter Baumeister Georg Ridinger ein Neubau, in den der ältere gotische Bergfried einbezogen wurde. Auftraggeber war Johann Schweikhard von Kronberg. Nach der Säkularisation 1803 änderte sich die politische Bedeutu
Legenden & Belege
Epochen unterscheiden
Alte Bausubstanz und spätere Ergänzungen sind zu unterscheiden. Johannisburg prägt das Mainufer in Aschaffenburg mit rotem Sandstein und regelmäßigem Renaissancegrundriss. Das Schloss war Zweitresidenz der Mainzer Erzbischöfe. 1605 b
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Vier Schlossflügel und älterer Turm sind wichtig; die laufende Sanierung kann Museumsräume einschränken. Aktuelle Hinweise beachten.
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Johannisburg prägt das Mainufer in Aschaffenburg mit rotem Sandstein und regelmäßigem Renaissancegrundriss. Das Schloss war Zweitresidenz der Mainzer Erzbischöfe.
